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02 Januar 2015

[ Blue Friday ] Lac Attack.. und warum die Marke ihrem Namen alle Ehre macht.

Nach einer fast schlaflosen Nacht, jeder Menge Hals- und mittlerweile auch ziemlich heftigen Ohrenschmerzen, hatte ich mich zum Blue Friday auf einen meiner Neuzugänge gefreut. Magic Below Water von Lac Attack. 
Eigentlich bin ich sehr festgefahren, was meine Lieblingsmarken angeht. Entweder überzeugt mich eine Marke auf Anhieb oder sie bekommt meist keine zweite Chance. Sprich: ist der erste Lack, den ich von der Marke lackiere, Mist, wird kein zweiter gekauft. Der erste Lack von Lac Attack, den ich kaufte, war Surfing The Sun, und er war im Auftrag echt bescheiden. Im Grunde hätte ich demnach keinen weiteren Lack der Marke mehr gekauft, aber dann sah ich Magic Below Water und dachte mir, ich gebe dem Ganzen noch eine Chance..
Magic Below Water von Lac Attack
Was für ein Fehler das war. Denn wie schon beim ersten Lack, gestaltete sich auch hier der Auftrag wieder katastrophal. Die Base ist dermaßen zäh, dass sie noch während des Lackierens Fäden zog. Und zwar so stark, dass ich zwischenzeitlich dachte, ich hätte lauter Haare an den Enden meiner Fingernägel. Gleichmäßig verteilen ließ sich Magic Below Water dadurch auch nicht.
Lac Attack Magic Below Water
Obwohl man ihn insgesamt doch ganz gut auftragen kann. Aber er hängt sich immer selbst an den gröberen Glitzerpartikeln auf und um die kommt man dann mit dem Pinsel nur noch schwer herum, vor allem an den seitlichen Rändern. Ganz schlimm fand ich die Zähigkeit allerdings, im Zusammenhang mit dem Glitzer, an den Spitzen der Nägel.
An fast jedem Nagel hatte ich, bei einer der Schichten, das Problem, dass sich ein größeres Glitzerteilchen in der zähen Masse am Nagelende verfing und dann richtiggehend abstand. Mit dem Pinsel konnte ich es weder komplett vom Nagel abziehen, noch wieder zurück auf den Nagel schieben. Also musste ich es einzeln vorsichtig mit den anderen Fingernägeln abzupfen. Mit frisch lackierten Nägeln natürlich ein K(r)ampf.
Lac Attack Magic Below Water
Womit wir aber bei den positiven Aspekten der Zähflüssigkeit von Magic Below Water wären, denn die gibt es erstaunlicher Weise durchaus. Abgesehen davon, dass der Lack dadurch sehr schnell trocknet, ist er so dermaßen zäh, dass man die entstanden Fäden oder überstehenden Glitzerteile problemlos an den Nagelspitzen zurechtdrücken kann, ohne sich den Lack zu versauen. Ich habe immer dann, wenn mal wieder die Spitze verkrumpelte oder Fäden zog, einfach damit relativ kräftig auf die Fingerkuppe eines anderen Fingers gedrückt und siehe da, es wurde glatt.
Durch diese leichte "Festigkeit" des Lackes, ließen sich eventuelle Patzer oder aber die kleinen Flecken, die ich an den Fingerkuppen hatte, problemlos entfernen. Ich habe ihn quasi einfach mit dem Korrekturstift abgenommen, ohne dass ich damit groß kämpfen musste. Ich hatte selten einen blauen Lack, bei dem ich so wenig Schwierigkeiten hatte, unsaubere Ränder zu korrigieren. Aber zugeben, davon gab es auch wenig, da Magic Below Water gar nicht nah genug an die Ränder kam, weil er schlicht und ergreifend zu zäh dafür war.
Die Deckkraft war für eine Jelly Base ganz ok. Drei Schichten seht Ihr auf den Fotos und man kann zwar noch etwas Nagelweiß erahnen, aber das macht den Jelly Look für mich auch irgendwie aus, von daher passt das. Nur sind die zweite und dritte Schicht leider teilweise etwas dick geraten, dreimal dürfte Ihr raten, woran es lag... (Ach, und bitte nicht wundern, was auf den Fotos teilweise anmutet wie "Löcher" im Top Coat ist die Reflexion meiner Lampe.)
Das Finish gleicht am Ende alle Mankos wieder aus. Denn die Farbe ist ein Traum. Und uneben wird der Lack komischer Weise nur sehr wenig, wahrscheinlich weil er sich nur dick auftragen ließ und dadurch die Glitzerpartikel regelrecht in der Base untergehen. Aber genau das verleiht Magic Below Water eine unglaubliche Tiefe. Die mittelblaue Base lagert die hexförmigen Glitzerteile, in unterschiedlichen Größen, perfekt ein. Dadurch das die einzelenen Partikel in verschiedenen Schichten liegen, entsteht ein tolles Ergebnis. Die Partikel selbst sind blau, silber und durchsichtig irisierend. In anderen Reviews steht etwas von türkisfarbenem Glitzer, davon war bei mir keine Spur zu sehen. Ich denke vielmehr, dass es das irisierende Glitzer ist, was durch die blaue Base scheint, wodurch es am Ende leicht türkis wirkt.
Magic Below Water von Lac Attack
Magic Below Water macht seinem Namen alle Ehre, denn das Ergebnis sieht wirklich nach etwas Magischem unter Wasser aus. Lac Attack tut das allerdings auch, denn den zweiten Fehlversuch kann man schon fast als Angriff werten, womit die Marke bei mir komplett durchgefallen ist.

Kommentare:

  1. Schade Schokolade, aber schön sieht er ja aus...

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  2. Ich hab den auch! :)
    So schlimm wie bei dir ist er bei mir nicht gewesen, also nicht zäh oder so. Aber halt sehr sheer und ich musste schon ziemlich spachteln... Ich mache dann ne farbige Grundierung drunter, und dann passt das. Schade, dass er bei dir so krass rumzickt! .__.

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    1. Fand ich auch etwas ärgerlich. Zumal das schon die zweite Negativerfahrung mit LA ist. Aber immerhin hat eine von uns mehr Glück mit der Marke. Dann muss ich die wohl einfach bei Dir anschmachten.

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  3. Der sieht echt toll und funkelig aus! :)

    LG Lotte

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  4. Das hört sich ja scheußlich an. :/

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    1. Oh ja, das war es auch. Aber zumindest sieht er nicht so scheußlich aus, wie der Auftrag war.. :-)

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Ich freue mich über jeden Kommentar, den Ihr da lasst und nehme sie auch alle zur Kenntnis. Leider schaffe ich es zeitlich meist erst spät, sie zu beantworten. Trotzdem schaue ich in jedem Fall bei Euch vorbei.. :-)